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Startschuss für gemeinsame Zukunft von BKB und OLB

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2018 02 08 PatrickTessmann AxelBartsch kleinOldenburg. Der Startschuss für die gemeinsame Zukunft der Bremer Kreditbank AG (BKB) und der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) ist gefallen. Wie berichtet haben die zuständigen Aufsichtsbehörden ihre Genehmigung für den Kauf der Beteiligung der BKB an der OLB erteilt und die Transaktion wurde vollzogen. „Die neue Bankengruppe im Nordwesten bietet eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten in der Kundenbetreuung“, sagt Axel Bartsch, Vorstandsvorsitzender der BKB und designierter OLB-Aufsichtsratsvorsitzender. Die Stärken der einzelnen Häuser werden künftig kombiniert.

Mit Firmenkundengeschäft und Spezialfinanzierungen deutschlandweit sowie der ganzheitlichen Betreuung und dem modernen Leistungsangebot für vermögende Kunden und Privatkunden will die regional verankerte Gruppe nachhaltig wachsen. Den Kunden werden Lösungen aus einer Hand und eine wettbewerbsfähige Produktpalette angeboten. „Viele Rädchen greifen nun ineinander, damit wir Fahrt aufnehmen können“, sagt Axel Bartsch, „für uns alle ist dabei am Wichtigsten, dass wir unseren Kunden Mehrwert bieten können: Mehr Know-how, mehr Erfahrung, mehr Möglichkeiten.“

Sowohl die BKB-Gruppe als auch die OLB haben in den vergangenen Jahren solide Geschäftsergebnisse ausgewiesen. Die bereits robuste Kapitalbasis der Institute wird gemeinsam nochmals deutlich gestärkt. Das ist wichtig für zukünftiges Wachstum. Zusammen 18 Milliarden (Mrd.) Euro Bilanzsumme und ein Eigenkapital in Höhe von mehr als 1,0 Mrd. Euro festigen die Marktposition in einer sich radikal verändernden deutschen Bankenlandschaft. „Unser erster Antrieb ist die nachhaltige Steigerung des Ertrags – das Potenzial dazu vergrößert sich noch in der neuen Bankengruppe. Das Umfeld für Banken macht aber auch Effizienzsteigerungen durch Kostensenkungen notwendig, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern“, sagt Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.

Klar definiert ist das Geschäftsmodell. Die Konzentration gilt den vier Kernfeldern: Firmen- und Unternehmenskunden, Spezialfinanzierungen, Private Banking/Wealth Management sowie Privat- und Geschäftskunden. Der Kunde steht im Mittelpunkt des Denkens und Handelns. Aus ihrer regionalen Verankerung im Nordwesten wird die Gruppe Unternehmen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland mit maßgeschneiderten Produkten auf schnellen Entscheidungswegen betreuen. Kernkompetenzen bestehen weiterhin in den regionalen Schlüsselbranchen wie Erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Ernährung sowie in bundesweiten Immobilien- und Akquisitionsfinanzierungen und in der Vermögensverwaltung. Auch das immer stärker nachgefragte moderne Angebot für Privatkunden wird weiter ausgebaut.

Bereits in den vergangenen Jahren hat die OLB durch die Umsetzung ihres strategischen Zukunftsprogramms „OLB 2019“ wichtige Fortschritte gemacht: Die Bank ist moderner, schneller und effizienter geworden, insbesondere die Beratungskompetenz und das Multikanalangebot wurden weiterentwickelt. Das grüne Licht der Aufsichtsbehörden und der Übergang des Aktienbesitzes in Höhe von insgesamt rund 95,3 Prozent der OLB-Anteile auf die BKB öffnen nun den Weg in eine neue Zeit. „Das ist ein Aufbruch, um in der neuen Bankengruppe die Zukunft gemeinsam zu gestalten“, sagt Patrick Tessmann, „das ist für alle Beteiligten gut und darauf freuen wir uns alle.“

Am Mittwochabend, 7. Februar 2018, hat die BKB den Vorstand der OLB darüber informiert, dass sie in ihrer Eigenschaft als Mehrheitsaktionärin den Ausschluss der verbleibenden Aktionäre gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung anstrebt. Den Übertragungsbeschluss soll eine Hauptversammlung fassen, die noch einberufen wird. Zweck des sogenannten aktienrechtlichen Squeeze-Out ist nach Angaben der BKB die Vereinfachung der Konzernstruktur.

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