Empfang des Oldenburger Münsterlandes im Rahmen der Internationalen Grünen Woche
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 13:27 Uhr
Rund 200 Gäste diskutieren über die Zukunft der Lebensmittelbranche
Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Kommunikation standen im Mittelpunkt des Empfangs des Oldenburger Münsterlandes im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Als Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland begrüßte Cloppenburgs Landrat Hans Eveslage die rund 200 Gäste in der Niedersächsischen Landesvertretung. Rund 85 Prozent der Deutschen wüssten „Vielfalt, Qualität und Sicherheit“ des rund 160.000 Artikel umfassenden Sortiments der deutschen Lebensmittelindustrie zu schätzen. In den Medien dränge sich dagegen ein völlig abweichendes Bild auf. Minderheiten gelinge es immer wieder, „die gesamte Lebensmittelbranche unter Generalverdacht zu stellen, oder einzelne Unternehmen mit für Insider schon lange nicht mehr nachvollziehbaren Kampagnen zu überziehen“: „Unser Lebensstandard beruht zu einem wesentlichen Teil auf einer enormen Produktivitätssteigerung der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Diese Tatsache sollten wir alle in Zukunft wieder stärker berücksichtigen!“In seinem Fachbeitrag unterstrich Dr. Wolfgang Griepentrog die Widersprüchlichkeit des Nah- und Fernbildes der Branche. Das tägliche Genusserlebnis von Lebensmitteln aus deutschen Landen stehe in einem krassen Missverhältnis zur Medienrealität „Die Menschen haben stets beides gleichzeitig im Kopf – sie leben mit einem permanenten Widerspruch. Und diese Diskrepanz erzeugt ein negatives Grundrauschen, sozusagen einen Bodensatz an Skepsis, eine vorsichtig-negative Grundeinstellung zur gesamten Branche.“ Die Lebensmittelindustrie sei aufgefordert, noch mehr „für ihren guten Ruf“ zu tun, da „all die positiven Leistungen nicht hinreichend wahrgenommen werden“. Sie dürfe den „berufsmäßig kritischen Akteuren“ der Verbraucher- und Tierschutzorganisationen nicht länger die Themenführerschaft in den Medien überlassen. Mit einer strategisch angelegten Kommunikation müsse sie um die Anerkennung ihres Kompetenzvorsprungs kämpfen. Der Vorsitzende des Agrar- und Ernährungsforums, Ewald Drebing, bietet den Unternehmen im Oldenburger Münsterland die Vermittlung zu entsprechenden regionalen Initiativen durch die Geschäftsstelle an (Kontakt: Ruth Overberg, Tel. 04441.85389-10, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).
Der IGW-Empfang des Oldenburger Münsterlandes ist eine Gemeinschaftsaktion des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland und des Verbundes Oldenburger Münsterland. Unterstützt wird der Meinungs- und Informationsaustausch von der Bremer Landesbank und den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Das im Anschluss an die Fachvorträge servierte Buffet wurde mit Zutaten der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsvieh im Oldenburger Münsterland aus Bakum, Fleischerei Ludger Fischer aus Vechta, Fleisch-Krone aus Essen Oldb., Gebr. Stolle aus Visbek und Heidemark aus Garrel zubereitet.
Empfang des Oldenburger Münsterlandes im Rahmen der Internationalen Grünen Woche






























































































































































































































































