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Mehr Freiheit für Sauen und Ferkel

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Prignitzer Landschwein weiht mit Weda zukunftsweisenden Stall ein.

Prignitzer Landschwein Bild 2 kleinNeudorf/Lutten. Prignitzer Landschwein aus Groß Pankow (Neudorf) hat einen neuen Stall eingeweiht. Dieser ermöglicht eine zukunftsweisende Form der Abferkelung. Die Planung und Umsetzung des Konzeptes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Weda aus Lutten. Kai Greissinger, Vertriebsmitarbeiter von Weda, sagt: „Mit dem neuen Konzept ermöglichen wir noch mehr Tierwohl.“

Hohe und Tageslicht durchflutete Decken sind das Herzstück des neuen Abferkelstalles. Das Haltungskonzept beinhaltet die Vorzüge einer konventionellen Bucht mit Ferkelschutzkorb und gewährt zudem ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. Ein Abteil bietet Platz für zehn Sauen. Für die Geburt und die ersten Tage danach wird die Sau im Ferkelschutzkorb festgesetzt. Die neugeborenen Ferkel sind so vor dem Erdrücken durch die Sau geschützt und nehmen einfacher das lebenswichtige Kolostrum (muttereigene Abwehrstoffe) über die Sauenmilch auf. Zusätzlich werden die Ferkel bereits ab dem dritten Tag mit der Saugferkelfütterungsanlage Nutrix+ von Weda beigefüttert. Dadurch wird die Sau beim Säugen entlastet und die Ferkel können gesund wachsen.

Ein Rollenelement jeweils am Ein- und Ausgang der Bucht verhindert für die Dauer von etwa zehn Tagen das Herauslaufen der Ferkel. Diese runden Absperrungen haben den Vorteil, dass sich neugierige Ferkel nicht verletzen. Während dieser Zeit sind die Tore der Buchten für die Sauen geöffnet. Dazu wird der Fresstrog in der Bucht herausgenommen. Die Sauen gelangen bequem vorwärts durch einen Gang in den Gruppenbereich, wo sie gemeinsam aus einem Langtrog fressen. Sind alle Rollenelemente entfernt, bewegen sich sowohl Sauen als auch Ferkel völlig frei und nach Belieben in dem gesamten Abteil.

„Ein tolles Freilaufkonzept, auf das ich lange gewartet habe. Es steht gleichermaßen für unsere Qualität und das Wohl meiner Tiere.“, sagt Ralf Remmert.

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