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Rasta für Nachwuchsarbeit ausgezeichnet

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Erstmals in der noch jungen Klubgeschichte erhält RASTA Vechta eine Auszeichnung für seine Nachwuchsarbeit durch die easyCredit Basketball Bundesliga

Vechta. Gleich fünf aktuelle Junioren-Nationalspieler sind an der Pariser Straße in Vechta Zuhause, in der kommenden Saison stehen mindestens zwei U19-Akteure im Kader der Profis in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Der Stammverein schickt 2017/2018 nicht weniger als 19 Junioren-Teams ins Rennen und bietet mit der Ballschule auch schon den Kleinen ab 3 Jahren eine Zukunft im Basketball. Keine Frage: Bei RASTA wird Nachwuchsarbeit groß geschrieben. „Natürlich stehen unsere Profis sehr im Fokus. Aber die Basisarbeit ist eben auch ganz, ganz wichtig. Und bei RASTA konnten wir dank unseres von Jahr zu Jahr verstärkten Engagements im Jugendbereich schon so manches Talent fördern“, freut sich Klubchef Stefan Niemeyer.

Die mittlerweile sehr guten Bedingungen für den Basketball-Nachwuchs in Vechta wurden jetzt von der easyCredit Basketball Bundesliga zertifiziert, nachdem RASTA in den vergangenen Monaten vom Sportlichen Leiter der Liga, Jens Staudenmayer, ganz genau unter die Lupe genommen worden war. Hanno Stein, RASTAs Jugendkoordinator, nahm bei der Zeremonie in Göttingen, jetzt die Urkunde und die Zusage über eine Prämie in Höhe von 7.000 Euro entgegen. Genau wie die Standorte in Jena und in Tübingen gehört Vechta zu den erstmals ausgezeichneten. „Auf unserem Weg zu einem Top-Standort für den Nachwuchs ist diese Zertifizierung ein sehr wichtiger Schritt. Ich freue mich für unsere hauptamtlichen und ehrenamtlichen Trainer, dass sie mit dieser Auszeichnung noch mehr Anerkennung erfahren“, so Stein. Und Staudenmayer erklärt: „Dass drei weitere Klubs nun die strengen Kriterien erfüllen, freut uns sehr und unterstreicht, dass auch kleinere Standorte die Nachwuchsarbeit als elementar erachten und zudem strategisch sinnvoll aufstellen“, so Jens Staudenmayer.

Nachdem mit dem Zertifizierungsprozess in der Spielzeit 2015/2016 begonnen wurde, lag der Schwerpunkt diesmal darauf, die Hälfte der easyCredit BBL-Klubs umfassend und gesamthaft zu begutachten – während die anderen Vereine bei ihrem weiteren Entwicklungsprozess eng begleitet wurden. „Dieses rollierende Verfahren“, so Jens Staudenmayer, „bietet den Vorteil einer noch gezielteren Begutachtung des jeweiligen Standorts“. Ab der Saison 2017/2018 werden die Themen „Sportmedizin, Schule und Betreuung“ zusätzlich in den Zertifizierungsprozess integriert. Hierbei wird ein Blick auf die medizinische und athletische Betreuung der Nachwuchsspieler geworfen sowie die Rahmenbedingungen (Schule, Unterbringung, etc.) zur optimalen Spielerentwicklung analysiert.

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