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LzO und EWE vereinbaren längerfristige Kooperation zur E-Mobilität

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Führende Unternehmen besonders gefordert

Außenaufnahme 1 kleinOldenburg. Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und die EWE AG haben eine längerfristige Kooperation bei der Realisierung mehrerer Projekte zum Thema E-Mobilität vereinbart.

„Über das Thema E-Mobilität wird sehr viel geredet, aber von Einzelfällen abgesehen, immer noch zu wenig gehandelt. Da sehen wir uns als Motor der Region und wollen das gemeinsam ändern“, so Gerhard Fiand, Vorsitzender des Vorstandes der LzO, zu der neuen zukunftsweisenden Kooperation.

„Nachhaltigkeit und Klimaschutz – dafür steht Elektromobilität. Das Thema nimmt immer weiter Fahrt auf“, sagt EWE-Marktvorstand Michael Heidkamp. „Durch Partnerschaften - wie sie jetzt zwischen der LzO und EWE beschlossen sind – geben wir dem Thema den nötigen Antrieb, der für den Durchbruch der Technologie in unserer Region wichtig ist.“ EWE bringt in die Partnerschaft seine Kompetenzen als starker Mobilitätsdienstleister in Nordwestdeutschland ein. Dabei geht es nicht nur um die Weiterentwicklung der Lade-infrastruktur, sondern auch um digitale Lösungen rund um das Thema Elektromobilität.

Unter dem Motto „Wir machen uns stark für E-Mobilität“ arbeiten Teams beider Häuser z.Zt. an folgenden Projekten:

LzO-Fuhrpark künftig mit Autos mit Elektroantrieb
Die LzO-Dienstfahrzeuge legen bei ihren zahlreichen Fahrten zu Beratungsterminen mit Kunden im Geschäftsgebiet der LzO jedes Jahr ca. 200.000 Kilometer zurück. Mit der Anschaffung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb sollen die Fahrten im Oldenburger Land ressourcensparender durchgeführt werden.
Die ersten beiden E-Fahrzeuge, zwei BMW i3, wurde jetzt in Betrieb genommen (aktuelles Foto). Dazu wurden in der LzO-Zentrale bereits 2 Stromtankstellen installiert. Weitere Anschaffungen sind als Ersatz für die Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb im LzO-Fuhrpark fest eingeplant.

Ladestationen auf den LzO-Grundstücken
Es laufen auch Vorbereitungen zur Ausstattung von LzO-Grundstücken mit Stromlade- tankstellen. Bis zum Jahresende sollen zunächst 20 Ladestationen installiert werden, davon 5 in der Stadt Oldenburg. Weitere Standorte sind geplant. Öffentlich zugängliche Flächen in den Städten und Gemeinden sind besonders gut für Ladestationen geeignet. Deshalb strebt die LzO hier u.a. eine Zusammenarbeit mit den Kommunen in der Region an.

Vorgesehen ist auch eine Ladestation für E-Bikes auf dem Gelände der LzO-Zentrale. Bezahlt werden kann u.a. mit den LzO-Girocards.

Produktbündel zur einfachen Nutzung
Die LzO und die EWE prüfen, welche Produkte sich in gemeinsamen Angeboten bündeln lassen. Diese werden sie dann wechselseitig ihren Kunden anbieten. Themen könnten z.B. die Finanzierung von Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten sein.

Führende Unternehmen besonders gefordert
„Führende Unternehmen sind in ihrer Region besonders gefordert, ökologische Aspekte und ein ressourcenschonendes Vorgehen bei ihren geschäftlichen Aktivitäten zu berücksichtigen“, sagt der LzO-Vorstandsvorsitzende Gerhard Fiand.

Geothermie – Naturstrom – Baumpflanzaktionen - Dachbegrünung
Eine nachhaltige Unternehmensführung ist bei der LzO bereits seit Längerem gelebte Realität. So wird die LzO-Zentrale in Oldenburg seit der Fertigstellung in 2009 durch ein zukunftsweisendes Erdwärmekonzept zu rund 80 % mit Energie aus dem Inneren der Erde (Geothermie) versorgt.

Daneben werden die mehr als 100 LzO-Filialen seit 2011 energetisch mit EWE-Naturstrom versorgt. In Jever/Landkreis Friesland wurde eine erste Heizung 2013 mit einem Mini-Blockheizkraftwerk ausgestattet und versorgt die Filiale nicht nur mit Wärme, sondern erzeugt auch Strom. Nicht verbrauchter Strom wird in das Stromnetz eingespeist. Ein ähnliches Kraftwerk realisiert die Sparkasse bei ihrem aktuellen Neubau in Brake, Landkreis Wesermarsch. Auch bei ihren zahlreichen Baumaßnahmen in ihrem großen Filialnetz legt die Sparkasse besonderen Wert auf Baustoffe und
-verfahren, die strengen ökologischen Kriterien Stand halten. So werden bei Neu- und Umbauten die jeweiligen Räume und Arbeitsplätze mit LED-Lampen ausgestattet.

Beitrag zu einem gesunden Klima in der Region
Mit jährlichen Baumpflanzaktionen, bei denen bisher für die Landkreise Friesland, Vechta, Wesermarsch und Oldenburg Bäume und andere Gewächse im Wert von insgesamt 30.000 Euro bereitgestellt wurden, trägt die LzO zur Aufforstung freier Flächen und damit zu einem gesunden Klima in der Region bei.

Rund 2.400 qm der Dachfläche der LzO-Zentrale sind begrünt. Die Dachbegrünung wird, soweit es umsetzbar ist, bei allen Flachdächern der LzO-Filialen durchgeführt.

Die rund 1.300 computer-gestützten Arbeitsplätze bei der LzO wurden schon vor mehreren Jahren auf sogenannte Thin-Clients umgestellt, mit denen sämtliche Daten nicht auf einzelnen Festplatten sondern zentral gespeichert werden, so dass auch hier eine deutliche Einsparung des Co-2-Ausstoßes erreicht werden konnte.

„Mitmacher“ sind erwünscht
Alle Maßnahmen zusammen führen zu einer nachhaltigen Einsparung von schädlichen Co2-Emissionen und sorgen so für ein gesundes Klima in der Region. Deshalb würden wir uns über möglichst viele Mitmacher bei diesen zukunftsweisenden Maßnahmen durchaus freuen, so LzO-Vorstandsvorsitzender Gerhard Fiand.

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