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Taiwan sucht neue Geschäftskontakte mit oldenburgischer Wirtschaft Delegation bei der IHK

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IHK Taiwan kleinOldenburg. Die Wirtschaftskontakte aus dem Oldenburger Land nach Taiwan sind bislang mit rund 50 Unternehmen, die regelmäßig oder sporadisch Handel betreiben, eher überschaubar. Weiteres Potenzial im Austausch von Waren und Dienstleistungen ist aber durchaus vorhanden, waren sich der Repräsentant von Taiwan, Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, und der Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) Gert Stuke heute bei einem informellen Gespräch in der IHK einig.

„Ein gebündeltes Know-how in Branchen wie der Agrar- und Ernährungswirtschaft, den erneuerbaren Energien oder im Bereich der maritimen Wirtschaft finden sie so wie hier nicht in anderen Regionen Deutschlands", sagte Stuke gegenüber der tawainesischen Delegation, die auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann zu Besuch war. "Sie sind daher bei uns im Nordwesten genau richtig, um neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen."
Ingo Meidinger, Vertriebsleiter der Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG, stellte die Vorzüge von Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen vor. Mit der aktuellen Aufnahme Wilhelmshavens in die Fahrpläne des Reederkonsortiums Ocean Alliance, an der auch die taiwanesische Reederei Evergreen beteiligt ist, sei der JadeWeserPort ein idealer Umschlagshub, um Taiwan und den Nordwesten künftig besser zu verknüpfen.

Die Wirtschaftsvertreter aus Taiwan und Oldenburg vereinbarten zudem, im Oldenburger Land ein gemeinsames Handelsforum durchzuführen. Zudem sagte die IHK den Delegationsteilnehmern zu, bei der Vermittlung von konkreten Kontakten zu regionalen Spezialwerften im Offshore-Bereich sowie zu Experten im Energie- und Gesundheitsmanagement zu unterstützen.

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